Fachausweisfeier

Fachausweisfeier 2013

Im Konzertsaal von Rüttihubelbad in Walkringen wurden am 22. November 2013 die Fachausweise für die neuen Bereichleiter/innen Hotellerie-Hauswirtschaft überreicht. An der Feier sprach Markus Marthaler zum Thema «Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft». Text und Fotos: Eugen Rieser
 
Im Konzertsaal von Rüttihubelbad begrüsste Helena Adams, Mitglied der Qualitätssicherungskommission, die über 100 Prüfungs-Absolventinnen und -Absolventen sowie Gäste. Regula Pfeifer als Präsidentin der für die Fachprüfungen zuständigen Qualitätssicherungskommission ging in ihrem Grusswort auf die Bedeutung des Fachausweises und des Berufs ein. Sie betonte auch, dass diese Feier bestens in der Einrichtung der Stiftung Rüttihubelbad durchgeführt werden kann, weil auch hier Bereitsleiterinnen Hotellerie-Hauswirtschaft am Werk sind.
 
Rüttihubelbad – ein grosser Arbeitgeber
Irène Schrepfer, Heimleiterin Sozialtherapeutische Gemeinschaft von Rüttihubelbad, stellte ihrerseits die Stiftung und ihre vielfältigen sozialen, gesellschaftlichen und kulturellen Dienstleistungen vor. Dabei sind Altersheim, Hotel und Restaurant, Behinderten- und Pflegeheim sowie ein Sensorium; ein grosser Betrieb und grösster Arbeitgeber der Region, mit immerhin 15 Millionen Franken Umsatz im Jahr.

Einfache Tipps für Alltagsprobleme
Als Hauptreferent trat Markus Marthaler, Personal- und Organisationsentwickler und Therapeut, unter dem sinnigen Titel «Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft» auf. Er erläuterte an klassischen Alltagssituationen «unsere» Reaktionen als Menschen; immerzu menschlich und allzu menschlich. Anhand eines typischen Falls, der im Service oder bei Dienstleistungen oft eintreten kann; der Gast reklamiert und schikaniert das Personal und das «Röösli», wie Markus Marthaler seine Fabelfigur nennt, reagiert verärgert und verliert ihre gute Stimmung den ganzen Tag. Da meint der Therapeut, das habe nichts mit dem Gast zu tun; und Röösli sollte sich nicht von dieser negativen Stimmung gefangen nehmen lassen. Man müsse eben in allen Lebenslagen Entscheidungen treffen und sich nicht einfach ins Bockhorn jagen lassen. Als Erwachsener sei man entscheidungsfähig und die «kleinen Geschenke» auch an die eigene Adresse wichtig. Auch das Schwert aus «der Scheide ziehen», habe sinnbildlich und symbolisch mit Entscheiden zu tun. So könne man auch bei negativen Erlebnissen und Erfahrungen sich kontrollieren und positiv beeinflussen. Natürlich verlangten die Entscheidungen im Beruf wie im Leben Mut; Offenheit sei auch gefordert und es gehe auch um Sinn und Wertschöpfung für den Alltag. Auch bei «Burnout» sei oft der Hintergrund, dass man den Entscheidungen aus dem Weg gehe. «Menschen ohne Mut führen ein ‚wertloses‘ Leben», meinte der Referent lakonisch. Als zentrale Werte und Qualitäten formulierte Markus Marthaler die vier Geschenke: Gedanken, Entscheidung, Verantwortung und Meister schafft, die es anzuwenden und umzusetzen gelte.

Feierliche Fachausweis-Übergabe
Anschliessend nahm Regula Pfeifer zusammen mit Vertretern der vier Schulen die Übergabe der Fachausweise vor. Die neuen Bereichsleiterinnen und ein Bereichsleiter von den Klassen vom Bildungszentrum Strickhof, BFF Bern, Gastro formation und Custerhof Rheineck nahmen den Ausweis entgegen. Die Feier im Konzertsaal wurde von Anna Nemes und Nicole Hurni musikalisch – am Cello und am Flügel – mit Klängen von Beethoven und Mozart begleitet. Anschliessend wurde ein Apéro für die Gefeierten serviert.

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Wir gratulieren den 74 Absolventinnen und Absolventen, welche die Prüfung 2013 mit Erfolg bestanden haben:

(Hier werden nur diejenigen Namen veröffentlicht, welche bei der Anmeldung zur Prüfung ihr Einverständnis zur Veröffentlichung gaben)

Olivia Ackermans, Uster

Romana Albertin, Jenaz

Michaela Albin, Dübendorf

Theres Arm, Neuhausen

Brigitte Bachmann, Willisau

Bianca Bellorti, Ebikon

Anja Berg, Hagendorn

Cindy Böhi, Kirchberg

Christa Bregy, Brunnen

Cornelia Brülisauer, Haslen

Stefanie Brum, Zürich

Roswitha Brunner, Schötz

Christina Burri, Bern

Sandro Cenci, Regensdorf

Marta Culap, Niederglatt

Maria José De Gouveia Olim, Opfikon

Therese Derendinger, Niedermuhlein

Kathrin Eggli, Kallnach

Jasmin Engeli, Romanshorn

Yvonne Fischer-Bucher, Buttisholz

Regula Gasser-Hablützel, Feuerthalen

Elsbeth Geissbühler-Angst, Eriswil

Ursula Giordanetto, Arosa

Nathalie Grolimund, Zürich

Gabriela Gruber, Zürich

Jacqueline Hausherr, Jonen

Marion Holenstein, Gossau

Svetlana Ivljanin, Cham

Silvia Kaufmann, Schupfart

Sanna Kehl, St. Gallen

Antje Klimach, Inzlingen D

Erika Kundert, Oberurnen

Stefanie Künzle, Schlatt

Gabriela Lack-Eckert, Safenwil

Annarösli Looser, Wattwil

Marianne Lusser, Schattdorf

Cornelia Mathys, Heimenschwand

Simona Laura Meier, Zürich

Jenny Merkel, Lichtensteig

Barbara Möckli, Flurlingen

Caroline Müller, Mauensee

Katrin Müller, Höfen bei Thun

Sonja Müller, Udligenswil

Liane Müller Trunz, Buchs

Nadine Orsinger, Burgdorf

Jessica Evelyne Payn Aboutalebi, Oensingen

Doris Räss, Andwil

Simone Rechsteiner, Rapperswil

Eva-Maria Rüegsegger, Linden

Rita Rüegsegger-Wyss, Interlaken

Carolin Sanchez Lara, Dietwil

Regula Schink, Lichtensteig

Isabella Schuler, Winterthur

Claudia Schwegler, Walterswil

Jasmine Sebai, Winterthur

Sarah Sommer, Volketswil

Rebecca Stadelmann, Goldach

Mandy Stegemann, Adliswil

Angelika Steiner, Steg

Natasa Susilo, Zürich

Irmela Vardo-Zoronjic, Rapperswil

Katherina Volgger, Richterswil

Julia Walker, Intschi

Yvonne Wick, Gossau

Fabiola Winkler, Dietikon

Brigitte Zambo, Forch

Sarah Zingg, Zürich

Prüfungssekretariat
Helene Karrer-Davaz
Tödistrasse 3
8305 Wallisellen

Secrétariat d’examen
Regula Pfeifer
Av. Glayre 15
1004 Lausanne

Segretariato d’esame
Madeleine D’Aloia
Casella postale 1033
6850 Mendrisio

Präsidentin QSK
Helena Adams
Stutzstrasse 5
3114 Wichtrach/BE

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